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Die Geschichte von Cuenca |
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| Im Jahr 2004 musste ich während des Sprachkurses in Cuenca ein Referat halten. Das Thema war freigestellt. Da mich Cuenca sehr interessiert, habe ich mich für die Geschichte von Cuenca entschieden. Hier das Ergebnis: |
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Die ersten konkreten Aufzeichnungen, die man von der Stadt hat, sind arabische Texte aus dem Jahr 784 nach Christus. Etwa um 888 war ihr Name „Kuvenka“ Zu Beginn des XI. Jahrhunderts eroberte der Kalif „Soleiman Ucles“ die Stadt "Kuvenka" und machte sie zur Hauptstadt der Ländereien des Gebietes, das sie umfasste. Der König Alfonso der VIII. eroberte die Stadt für die Christen im Jahre 1177 und verlieh ihr ein von ihm selbst verfasstes "Fuero", eine Gesetzessammlung, mit der Juden, Neubekehrte, Christen und Muselmanen die gleichen Rechte und der Stadt unterschiedliche Privilegien gewährt wurden. Die Herrschaft seines Sohnes und Nachfolgers Alfonso X el Sabio (der Kluge) war geprägt von Konflikten und Problemen, wobei sein Bruder, der Infante Felipe, zusammen mit Adligen wie Nuño González de Lara und dem Señor de Vizcaya, Lope Diego de Haro gemeinschaftlich gegen den König kämpfte. Der Jude Maysén Abenasán warnte den König vor den Abkommen, die die Adligen gegen ihn unterhielten, während seines Aufenthaltes in Cuenca im Jahre 1257. Im gleichen Jahr wurde Cuenca von König Alfons dem Klugen das Stadtrecht verliehen. |
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Während des 15. und 16. Jahrhunderts gediehen dank der Textilindustrie wichtige handwerkliche Tätigkeiten und die Stadt erreichte ihren höchsten Glanz. Aber die glorreichen Zeiten gingen vorbei. Im 17. Jahrhundert erfolgte der Zusammenbruch und der Verfall der Bevölkerung von Cuenca, zusammen mit einer Verarmung von Teilen der Gesellschaft, geradezu auf einen Schlag. |
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1767 formierte sich aus der Bevölkerung der Hauptstadt und aus der Provinz das Infanterieregiment, das sich „Provincial de Cuenca“ nannte. Es bestand aus acht Milizien für die Provinz, eine davon in der Hauptstadt, der als Kaserne der Palast „El Almudi“ zugewiesen wurde. Carlos III., der einen anderen Vorschlag der Stadt ablehnte, ernannte Julián de Guzmán zum Regimentskommandanten. Weiterhin gab es noch einen Oberstleutnant, acht Hauptmänner und acht Oberleutnants. Als Beweis ihrer Tapferkeit dienten zwei durchschossene weiße Fahnen, die an der Kapelle „Nuestra Señora del Sagrario" im Wind flatterten. |
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Cuenca erlebte eine der schwersten Krisen in ihrer Geschichte, die Kriege waren verheerend. Einige ihrer alten Stadtviertel wie San Martin, San Miguel und Santa María waren dem Untergang geweiht. Die hygienischen und gesundheitlichen Zustände waren katastrophal. Die "Carretería", das Wagner- und Stellmacherviertel, war ein stinkender Morast voll mit Fröschen, der Fluss "Huecar" war eine Kloake, Kanalisation gab es kaum, wodurch die tödlichen Auswirkungen der Cholera-Epidemien nur noch verstärkt wurden:
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Im Jahre 1905 wurde der Empfang eines anderen Königs vorbereitet. Diesmal war es der junge Monarch Alfonso XIII., der zu Besuch kam. Die Bürger der Stadt empfingen ihn so, wie sie immer diese Besuche gestalteten, nämlich mit der größten Bereitwilligkeit und den besten ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, um dem König einen warmen und herzlichen Empfang zu bieten. |
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Am 7. Dezember 1996 wurde die Altstadt und die zwei von den Flüssen gebildeten Bergschluchten von der UNESCO zum "Erbe der Menschheit erklärt." |
Literaturhinweise:
· Cuenca von Pedro José Cuevas
· Prospekt der Tourist- Information Cuenca